Dokumentation zur VorgehensweiseABAP Push Channels einrichten

 

Ein wichtiger Bestandteil eines funktionsfähigen Materialflusssystems (MFS) ist der stabile und schnelle Datenaustausch zwischen der MFS-Komponente in SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) und externen Datenquellen wie speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) oder Regalbediengeräten. Um dies zu ermöglichen, können Sie SAP EWM für die direkte Kommunikation mit SPSs über ABAP Push Channels (APCs) konfigurieren, statt SAP Plant Connectivity (PCo) als Kommunikationsschicht zu verwenden.

Mit den APCs können Sie den Status der Kommunikation zu den SPSs wie folgt überwachen:

  • Sie können im Lagerverwaltungsmonitor den Status der Kommunikationskanäle überprüfen.

    Wenn ein Problem beim Starten des Kanals festgestellt wird, weil z.B. der Host nicht erreicht werden kann, zeigt der Lagerverwaltungsmonitor ein entsprechendes Protokoll an.

  • Sie können im Lagerverwaltungsmonitor die mit SPSs ausgetauschten Telegramme überprüfen.

  • Sie können im Lagerverwaltungsmonitor das Protokoll des Transmission Control Protocol (TCP) unter folgendem Pfad überprüfen: Anfang des Navigationspfads Materialflusssystem Navigationsschritt APC-TCP-Protokoll Ende des Navigationspfads oder Anfang des Navigationspfads Materialflusssystem Navigationsschritt Telegramm Navigationsschritt APC-TCP-Protokoll Ende des Navigationspfads.

    Sie können im Internet Communication Manager (ICM) in der Transaktion SMICM ein technisches Protokoll aktivieren (siehe ICM-Monitor verwenden). Sie können im ICM den Parameter ICM/TCP/Protokollierung setzen, indem Sie Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Parameter Navigationsschritt Ändern Ende des Navigationspfads auswählen. Sie können mit der Transaktion AL11 die Ergebnisprotokolldateien finden. Sie können abhängig von der Protokollstufe Informationen über Verbindungen und ausgetauschte Nachrichten aus einer niedrigeren Stufensicht anzeigen. Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Bibliothek für SAP NetWeaver auf dem SAP Help Portal unter http://help.sap.com/nwAuf SAP-Site veröffentlichte Informationen. Wählen Sie in der SAP-Bibliothek Anfang des Navigationspfads Funktionsorientierte Sicht Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt Application Server Infrastruktur Navigationsschritt Komponenten des SAP NetWeaver Application Servers Navigationsschritt Internet Communication Manager (ICM) - SAP NetWeaver Navigationsschritt Administration des ICM - SAP NetWeaver Navigationsschritt ICM-Parameter - Referenz für ABAP und Java Navigationsschritt icm/TCP/logging Ende des Navigationspfads.

  • Sie können in der Transaktion SMWS die technischen Verbindungen über APAP Push Channels prüfen.

    Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Bibliothek für SAP NetWeaver auf dem SAP Help Portal unter http://help.sap.com/nwAuf SAP-Site veröffentlichte Informationen. Wählen Sie in der SAP-Bibliothek Anfang des Navigationspfads Funktionsorientierte Sicht Navigationsschritt Application Server Navigationsschritt Application Server Infrastruktur Navigationsschritt Funktionen und Werkzeuge des SAP NetWeaver Application Servers Navigationsschritt Connectivity Navigationsschritt Components of SAP Communication Technology Navigationsschritt Communication Between ABAP and Non-ABAP Technologies Navigationsschritt ABAP Channels Ende des Navigationspfads:

    • Anfang des Navigationspfads ABAP Push Channels Ende des Navigationspfads

    • Anfang des Navigationspfads ABAP Push Channels Navigationsschritt APC Administration Navigationsschritt Monitoring APC Connections Ende des Navigationspfads

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie auf dem Bild SAP Easy Access Anfang des Navigationspfads Werkzeuge Navigationsschritt ALE Navigationsschritt ALE-Administration Navigationsschritt Laufzeiteinstellungen Navigationsschritt RFC-Destinationen pflegen Ende des Navigationspfads, um eine Remote-Function-Call-Destination (RFC-Destination) (Verbindungstyp ABAP-Verbindung) anzulegen.

    Diese RFC-Destination ermöglicht einen Kontextwechsel für einen technischen Benutzer zur Kommunikation mit SPSs. Geben Sie daher auf der Registerkarte Anmeldung & Sicherheit einen gültigen Benutzer zur Verarbeitung von eingehenden SPS-Anforderungen ein.

    Legen Sie auf der Registerkarte Technische Einstellungen das SAP-EWM-System als Zielsystem fest. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von Lastausgleich. Sie können z.B. auf dem Bild SAP Easy Access eine spezielle Logon-Gruppe festlegen. Wählen Sie dazu Anfang des Navigationspfads Extended Warehouse Management Navigationsschritt Stammdaten Navigationsschritt Materialflusssystem (MFS) Navigationsschritt Applikationsservergruppe für MFS-Prozesse pflegen Ende des Navigationspfads.

  2. Wählen Sie auf dem Bild SAP Easy Access Anfang des Navigationspfads Extended Warehouse Management Navigationsschritt Stammdaten Navigationsschritt Materialflusssystem (MFS) Navigationsschritt Speicherprogrammierbare Steuerung pflegen Ende des Navigationspfads, um anzugeben, dass Sie die Kommunikationsschicht von ABAP Push Channel TCP Socket verwenden möchten.

    Geben Sie den Namen der zuvor angelegten RFC-Destination an. Wiederholen Sie diesen Schritt für jede SPS.

  3. Wählen Sie auf dem Bild SAP Easy Access Anfang des Navigationspfads Extended Warehouse Management Navigationsschritt Stammdaten Navigationsschritt Materialflusssystem (MFS) Navigationsschritt Kommunikationskanal pflegen Ende des Navigationspfads, um den Host und den Port der Kommunikationskanäle festzulegen.

    SAP EWM übergibt diese Parameter beim Öffnen des Kanals an die Kommunikationsschicht. Die Kommunikationsschicht ist dann wartungsfrei.

    Hinweis Hinweis

    Sie können einen Hostnamen oder einen SAProuter-String anstelle einer IP-Adresse für einen Kanal angeben (siehe Was ist SAProuter?).

    Das System muss einen zusätzlichen Schritt ausführen, um einen Hostnamen in eine IP-Adresse aufzulösen. Daher empfehlen wir Ihnen, die IP-Adresse direkt in einer Produktivumgebung einzugeben.

    Ende des Hinweises